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war im Oktober 1952, als Herbert M. Hoffmann im Wohnzimmer des befreundeten
Architekten Martin Kühn in der Rembrandtstr. 12 zwölf Sängerinnen
und Sänger zum gemeinsamen Musizieren um sich scharte. Schon nach einer der ersten erfolgversprechenden Chorproben erhielt das Kind den Namen Frankfurter Kantatenkreis. Der Chor begann mit seinem vorerst bescheidenen Repertoire von Motetten und kleinen Kantaten in Frankfurter Kirchen und Umgebung Abendmusiken zu veranstalten. Ein Glücksfall für Hoffmann und seinen Chor war das Zusammentreffen mit Arnold Thrun, dem Präsidenten der Freunde der Kirchenmusik (heute Kirchenmusikverein Frankfurt am Main e.V.). |
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Durch
regelmäßige
Verpflichtungen des Chores bei den Veranstaltungen der Freunde der Kirchenmusik
wurde der Chor für neue Sängerinnen und Sänger immer attraktiver. |
| Durch
eine gezielte Werbung für dieses Konzert wuchs
der Chor auf ca. 80 Mitglieder an. Diese Mitgliederzahl aktiver Sängerinnen
und Sänger ist bis heute so geblieben.
Seit diesem Jubiläumskonzert folgten zahlreiche Aufführungen großer oratorischer Werke.
Im Januar 2004 hat Frank Hoffmann die Leitung des Frankfurter Kantatenkreises von Herbert Manfred Hoffmann übernommen. |
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Vorwort der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum des Frankfurter Kantatenkreises
Download der Festschrift (PDF-Datei): |
50
Jahre Frankfurter Kantatenkreis wie soll dieses Jubiläum gefeiert
werden? Gar nicht, denn wenn der Chor sich in den großen Aufführungen
präsentiert, dann ist dies Ausweis genug für die meisterliche
Reife eines Fünfzigjährigen. Oder doch eine ordentliche Sause mit einem Gemisch aus Dankbarkeit und der Lust zum Feiern? Im Vorfeld des Jubiläums gab es im internen kleinen Kreis verschiedene Argumente für dies und das. Und als Ergebnis kam dann heraus das prächtige Sowohl-als-auch. Zum einen große Aufführung: zum ersten Mal singt der Kantatenkreis (am 17.12.2002) die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Joh. Seb. Bach. Andererseits auch Feier: am 16.11.2002 ein Festakt in der Heiliggeistkirche und anschließend eine Feier im Dominikanerkloster für den Chor, ein paar Ehemalige und ein paar geladene Gäste. Nicht die ganz große Sause - dazu fehlen die Möglichkeiten. Aber doch wird die Lust zum Feiern nicht unterdrückt. |
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Das
Sowohl-als-auch gilt auch für das vorliegende Heft: zu einer richtigen ausführlichen, gründlichen Festschrift reichte weder Zeit noch Kraft noch Geld. Aber ganz ohne geschriebenen und lesbaren Rückblick sollte und durfte es auch nicht sein. So ist herausgekommen ein Gemisch aus einer Festschrift und einer Art Abitur-Zeitung - insgesamt vielfältige Erinnerungen ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder gar historisch wissenschaftliche Gründlichkeit. Im Jubiläumsjahr umfasst der Frankfurter Kantatenkreis knapp 80 Sängerinnen und Sänger. Sie kommen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die jeweilige Motivation wird vor allem die Lust am qualifizierten Singen sein. Nicht jede und jeder wird Bachs Soli Deo Gloria für sich so reklamieren. |
Rede von Andrea Wölbing zum 50-jährigen Bestehen des Frankfurter Kantatenkreises: |
Gleichwohl
ist nach 50 glücklichen und guten Jahren der Dank gegenüber Gott und den Menschen anzusagen. Dass dieser Chor gegründet mit kleinen Anfängen in einem Privathaus und gewachsen zu solcher Größe und Leistungsfähigkeit auf 50 Jahre Existenz zurückblicken kann: das ist alles andere als selbstverständlich. Dass dieser Chor die ganzen 50 Jahre unter der Leitung eines einzigen Dirigenten singen und sich entwickeln konnte Herbert Manfred Hoffmann das ist auch alles andere als selbstverständlich. Deswegen ist die Grundtonart des Jubiläums weder D-Dur noch d-Moll sondern vor allem Dank, tiefer Dank. |